Unser Betrieb

Am Rande des Steigerwaldes, als Teil des fränkischen Weinparadieses umrahmt von wunderschönen Streuobstwiesen liegt unser Heimatort Nenzenheim. Hier starteten Wir im Jahr 2012 mit unserem ersten Weinberg. Mittlerweile sind es über 50 einzelne Parzellen und ungefähr 12 Hektar geworden. Diese bewirtschaften Wir nach dem Grundsatz so wenig wie möglich, so viel wie nötig. Das heißt, dass unsere Weinberge so schonend wie möglich bearbeitet werden und trotzdem gesund gehalten werden müssen. Ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit ist es, auf eine ausgewogene Flora und Fauna zu achten und hierbei im Einklang mit der Natur zu bleiben. Denn das gesamte Terroir der Kulturlandschaft Wein birgt so viele Überraschungen, die es zu schützen gilt. Ein wichtiger Faktor den Wir nie aus den Augen verlieren ist der Boden auf denen unsere Reben wachsen. Das Keupergestein, das unser Weinparadies prägt, wird durchzogen von hellem Gipseinlagerungen, diese spiegeln sich in Form einer einzigartigen Mineralität in unserem Wein wieder. Einen Großteil unserer Traubenernte liefern Wir an die Winzergenossenschaft Franken eG die ihren Sitz in Repperndorf hat. Dieses Jahr starteten Wir aber mit einem Herzensprojekt. Unser erster eigener Wein. Als Winzer der Silvanerheimat Franken haben Wir uns für die Rebsorte Silvaner entschieden, der mit seinem Geschmack regelrecht die Streuobstwiesen rund um Nenzenheim widerspiegelt.  

Tobias Krämer

 

Schon sehr früh wurde ich von meinen Eltern an den Weinbau herangeführt und lernte so die Individualität der einzelnen Rebstöcke kennen. Die Entwicklung der Trauben, vom Austrieb bis zur Ernte beeindruckt mich sehr. Die Eigenschaft, jeden Rebstock in seinem eigenen Charakter zu sehen fasziniert mich und beeinflusst meine Arbeit im Weinberg. Diese Werte möchte ich gerne auch meinen Kindern mit auf den Weg geben. 

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Michelle Krämer

Als ich vor einigen Jahren durch meine Hochzeit mit Tobias Krämer an die Thematik Weinbau herangeführt wurde, betrat ich Wort wörtlich Neuland. Doch mit der Zeit und sehr geduldigen Erklärungen, fing auch ich an mich für das Thema Wein und dessen Vielseitigkeit zu begeistern. Ein sehr spannender Aspekt ist es für mich persönlich, die Kunst der Weinsensorik zu ergründen. So absovierte ich im Jahr  2018 das Seminar zur annerkanten Beraterin für deutschen Wein. Im Jahr 2019 erhielt ich das Glück für die Ausbildung des Gästeführers Weinerlebnis Franken angenommen zu werden und diese erfolgreich zu bestehen. Mit meinem erlernten Wissen möchte ich nun allen interressierten meine Heimat, das Silvanerweinland Franken näherbringen.

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Florian Krämer

Am meisten fasziniert mich am Weinbau die Technik mit der gearbeitet wird. Noch ein paar Zentimeter, dann übernehme ich das Steuer unseres Traktors. Ganz cool finde ich Oldtimer oder richtig große Bulldogs. Leider haben wir beides derzeit nicht. Im Weinberg bin ich der Feuerteufel schlechthin. Ganz oft baue ich Lagerfeuerstellen um diese anschließend mit meinem Vater anzuzünden. Manchmal helfe ich aber auch schon mal bei der Arbeit mit. An der Weinlese zum Beispiel leere ich die vollen Eimer aus. Immer dabei habe ich aber auch mein Taschenmesser. Wenn mir mal das optimale Holz in die Finger kommt fange ich mit meiner großen Fantasie sofort an verschiedenste Dinge zu schnitzen.

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Anastasia Krämer

Genau wie mein Vater wachse ich schon von Anfang an mit dem Weinbau auf. Wahnsinnig gerne entdecke ich neue Tiere wie Eidechsen und Graßhüpfer. Nur die Spinnen, die darf der Weinberg behalten. Wenn ich nicht gerade meine Walkie Talkies benutze um mit meinem Bruder die Natur zu entdecken, sitze ich auch furchtbar gerne einfach mal zwischen den Weinstöcken und lasse die Seele baumeln. Ab und zu da helfe ich auch schon mal mit bei der Arbeit im Weinberg. Beim Niederziehen der Reben macht mir der selbsternannten "Niederziekönigin" keiner so leicht was vor. Das habe ich so richtig drauf.

Fleisige Helfer

Tatkräftige Unterstützung erhalten Wir von den Großeltern unserer Kinder, die mit uns das ganze Jahr in den Weinbergen unterwegs sind. Aber auch weitere Personen kann man bei uns ab und zu in den Weinbergsparzellen entdecken. Gerade bei der Weinlese sind wir jedes mal aufs neue fasziniert, wie harmonisch und fleißig unsere Helfer sind. So wird die Lese als Abschluss des Weinjahres für uns zum absoluten Highlight.